Körperformung

Glossar

Adipozyten (Fettzellen)

Adipozyten sind die Zellen des Fettgewebes, die Energie in Form von Fett speichern. Ihre Gesamtzahl wird im Kindes- und Jugendalter festgelegt und bleibt im Erwachsenenalter weitgehend konstant.

Begriff
Adipozyten (Fettzellen)
Stand
22. September 2026

Was dahinter steckt

Jeder Mensch trägt eine bestimmte Gesamtzahl an Adipozyten mit sich, die sich im Kindes- und Jugendalter einstellt. Eine vielzitierte Studie im Fachjournal Nature aus dem Jahr 2008 hat mit der Radiokohlenstoffdatierung nachgewiesen, dass sich jährlich rund 10 Prozent dieser Zellen erneuern, ohne dass sich die Gesamtzahl ändert: absterbende Zellen werden durch neue ersetzt, unabhängig vom Body-Mass-Index.

Nehmen Erwachsene zu oder ab, ändert sich in erster Linie die Größe der einzelnen Adipozyten, nicht ihre Zahl. Das erklärt, warum eine Fettabsaugung an einer behandelten Stelle dauerhaft wirkt: Die dort entfernten Zellen fehlen fortan, während sich bei einer späteren Gewichtszunahme in erster Linie die verbliebenen Zellen vergrößern oder sich neues Fettgewebe an anderer Stelle im Körper bildet.

Siehe auch

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Spalding K, Arner E, Westermark P, et al.: Dynamics of fat cell turnover in humans, Nature 453, Seiten 783-787, Nature,

Einsatz von Sprachmodellen

Textentwurf und Gliederung der Ratgeber und Seitentexte entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells. Die Zahlen im Werkzeug stammen aus den Quellen, die es nennt, nicht von einer KI.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 22. September 2026.