Glossar
Liposuktion
Liposuktion, auch Fettabsaugung genannt, entfernt Unterhautfettgewebe über feine Kanülen durch kleine Hautschnitte. Bei Lipödem-Patientinnen ist sie nach aktueller Leitlinie die einzige Behandlung, die das vermehrte Fettgewebe dauerhaft reduziert, während konservative Verfahren nur die Symptome lindern. Der Eingriff erfolgt unter Tumeszenz-Lokalanästhesie oder Vollnarkose.
- Begriff
- Liposuktion
- Stand
- 11. September 2026
Was dahinter steckt
Die Leitlinie empfiehlt gewebe- und lymphgefäßschonende Verfahren, vor allem die wasserstrahl-assistierte (WAL) und die vibrationsassistierte Liposuktion (PAL). Je nach Ausdehnung des Befunds sind mehrere Operationssitzungen nötig, für beide Beine üblicherweise ein bis vier, für beide Arme ein bis zwei.
Eine Liposuktion beseitigt keine Grunderkrankung, sondern das durch das Lipödem vermehrte Fettgewebe in den betroffenen Arealen. Ob und in welchem Umfang die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt, regelt der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses, nicht die Klinik.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- S2k-Leitlinie Lipödem, AWMF-Registernummer 037-012, Version 5.0, AWMF,
- Weiterbildung Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC),
Einsatz von Sprachmodellen
Textentwurf und Gliederung der Ratgeber und Seitentexte entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells. Die Zahlen im Werkzeug stammen aus den Quellen, die es nennt, nicht von einer KI.
Korrekturweg
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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.