Körperformung

Glossar

Lipödem

Das Lipödem ist eine schmerzhafte, symmetrische Fettverteilungsstörung an Armen und Beinen, die nach der S2k-Leitlinie fast ausschließlich Frauen betrifft. Leitsymptom ist der Schmerz bei Druck oder Berührung, nicht die Fettmenge allein. Kopf, Hals, Rumpf, Hände und Füße bleiben unbetroffen. Die Diagnose stützt sich auf Anamnese und Tastbefund.

Begriff
Lipödem
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

Von einer Adipositas unterscheidet sich das Lipödem dadurch, dass die Fettvermehrung nicht proportional den ganzen Körper betrifft, sondern gezielt Arme und Beine, während der Rumpf schlank bleiben kann. Beide Erkrankungen können gleichzeitig auftreten, sind aber nach der Leitlinie klar zu trennen: Adipositas bedingt kein Lipödem und umgekehrt.

Fehlt der Schmerz, sprechen Fachleute von einer Lipohypertrophie statt von einem Lipödem. Die früher gebräuchliche Einteilung in Stadien beschreibt nach aktueller Leitlinie nur das äußere Erscheinungsbild und ist kein Maß für den Schweregrad der Erkrankung oder eine Voraussetzung für eine Behandlung.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. S2k-Leitlinie Lipödem, AWMF-Registernummer 037-012, Version 5.0, AWMF,
  2. Lipödem - Venenheilkunde für Patienten, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie (DGPL),

Einsatz von Sprachmodellen

Textentwurf und Gliederung der Ratgeber und Seitentexte entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells. Die Zahlen im Werkzeug stammen aus den Quellen, die es nennt, nicht von einer KI.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.