Körperformung

Glossar

Stadieneinteilung des Lipödems

Die Stadieneinteilung des Lipödems beschreibt das äußere Erscheinungsbild der Haut- und Unterhautoberfläche in drei Stufen. Nach der aktuellen S2k-Leitlinie ist sie ausdrücklich kein Maß für den Schweregrad der Erkrankung und keine Voraussetzung für eine Behandlung, weil Beschwerden und äußeres Bild nicht zwingend zusammenhängen.

Begriff
Stadieneinteilung des Lipödems
Stand
11. September 2026

Was dahinter steckt

Die in älteren Quellen verbreitete Einteilung orientiert sich an der Hautoberfläche und der Knotenbildung im Unterhautgewebe. Ein frühes Stadium kann trotzdem mit starken Schmerzen einhergehen, ein spätes Stadium mit vergleichsweise wenigen. Für die Diagnose zählt deshalb vor allem das Leitsymptom Schmerz, nicht das Stadium.

Auch das früher genutzte Kriterium des knotigen Fettgewebes soll die Leitlinie zufolge wegen fehlender Aussagekraft nicht mehr zur Diagnosestellung herangezogen werden. Für die Kostenübernahme einer Liposuktion ist die Stadieneinteilung deshalb ohne Bedeutung.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. S2k-Leitlinie Lipödem, Empfehlungen 2.3 bis 2.5, AWMF,

Einsatz von Sprachmodellen

Textentwurf und Gliederung der Ratgeber und Seitentexte entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells. Die Zahlen im Werkzeug stammen aus den Quellen, die es nennt, nicht von einer KI.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 11. September 2026.