Glossar
Manuelle Lymphdrainage
Manuelle Lymphdrainage ist eine physiotherapeutische Massagetechnik mit kreisenden, druckdosierten Handgriffen, die den Lymphabfluss anregt. Sie ist das Kernstück der komplexen physikalischen Entstauungstherapie und darf ausschließlich von speziell dafür ausgebildeten Fachkräften durchgeführt werden, weil eine falsch dosierte Anwendung mehr schaden als nutzen kann.
- Begriff
- Manuelle Lymphdrainage
- Stand
- 11. September 2026
Was dahinter steckt
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie kann eine fachgerecht durchgeführte manuelle Lymphdrainage das Schlagvolumen der Lymphgefäße deutlich steigern und so den Abtransport von Gewebeflüssigkeit verbessern. Die Behandlung wird meist mit einer anschließenden Kompressionsversorgung kombiniert.
Ärztlich verordnet wird die manuelle Lymphdrainage als Heilmittel nach § 32 Sozialgesetzbuch V; die Heilmittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses legt fest, für welche Diagnosen und in welchem Umfang die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten übernimmt.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie (DGPL),
- § 32 SGB V Heilmittel, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de),
Einsatz von Sprachmodellen
Textentwurf und Gliederung der Ratgeber und Seitentexte entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells. Die Zahlen im Werkzeug stammen aus den Quellen, die es nennt, nicht von einer KI.
Korrekturweg
Fehler und Löschwünsche nehmen wir über das Kontaktformular entgegen. Wir prüfen die Meldung, korrigieren belegte Fehler und vermerken den neuen Stand auf der betroffenen Seite.
Stand dieser Angaben: 11. September 2026.