Körperformung

Glossar

Brachioplastik (Oberarmstraffung)

Die Brachioplastik, auf Deutsch Oberarmstraffung, entfernt überschüssige Haut und Unterhautfett an der Innenseite des Oberarms. Bei geringer Hautdehnung liegt der Schnitt nur in der Achsel, bei größerem Überschuss spindelförmig zwischen Achsel und Ellenbogen an der inneren Rückseite des Arms.

Begriff
Brachioplastik (Oberarmstraffung)
Stand
21. September 2026

Was dahinter steckt

Die DGÄPC beschreibt den Eingriff als ambulant oder kurzstationär, in örtlicher Betäubung oder Vollnarkose, mit etwa fünf bis acht Wochen Pause von Sport und größerer Anstrengung. Eine Metaanalyse von 29 Studien mit 1.578 Personen (Aljerian et al. 2022) fand bei 9,9 Prozent auffällige Narben und bei 7,46 Prozent eine erneute Operation aus ästhetischen Gründen.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur bei Krankheitswert des Hautüberschusses. Für privat Versicherte hat das Oberlandesgericht Frankfurt am Main am 13. Februar 2026 (3 U 99/25) eine Oberarmstraffung nach Liposuktion bei Lipödem als medizinisch notwendig anerkannt.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Oberarmstraffung / Straffung der Oberarme, Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC),
  2. Aljerian A et al.: Complications in Brachioplasty: A Systematic Review and Meta-Analysis. Plastic and Reconstructive Surgery 2022;149(1):83-95, Plastic and Reconstructive Surgery, PubMed,
  3. Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 13. Februar 2026, 3 U 99/25 (Pressemitteilung 36/2026), Oberlandesgericht Frankfurt am Main,

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Stand dieser Angaben: 21. September 2026.