Körperformung

Glossar

Dermolipektomie

Die Dermolipektomie ist das chirurgische Herausschneiden überschüssiger Haut zusammen mit dem darunter liegenden Unterhautfett. Sie ist der gemeinsame Kern der Straffungsoperationen an Bauch, Oberschenkel und Oberarm. Anders als die Liposuktion entfernt sie Haut und hinterlässt deshalb eine Narbe.

Begriff
Dermolipektomie
Stand
21. September 2026

Was dahinter steckt

Die DGÄPC beschreibt die Dermolipektomie als Eingriff beim fortgeschrittenen Lipödem, wenn konservative Maßnahmen und Liposuktion allein nicht ausgereicht haben. Die S2k-Leitlinie Lipödem (AWMF 037-012) nennt große, schlaffe Gewebesäcke nach erfolgreicher Liposuktion einen seltenen Fall und empfiehlt dann eine lymphgefäßschonende Technik, etwa nach Avelar.

Nach großem Gewichtsverlust verlangt die S3-Leitlinie Chirurgie der Adipositas (AWMF 088-001) vor dem Eingriff mindestens sechs Monate stabiles Zielgewicht und bei mehreren betroffenen Regionen Operationen nacheinander statt in einer Sitzung.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. S2k-Leitlinie Lipödem, AWMF-Registernummer 037-012, Version 5.0 vom 22. Januar 2024, Kapitel 12.1.1, Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie (DGPL), AWMF,
  2. S3-Leitlinie Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen, AWMF 088-001, Kapitel 6.4, Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), AWMF,
  3. Lipödem: Behandlung mit Liposuktion und Dermolipektomie, Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC),

Einsatz von Sprachmodellen

Textentwurf und Gliederung der Ratgeber und Seitentexte entstehen mit Unterstützung eines Sprachmodells. Die Zahlen im Werkzeug stammen aus den Quellen, die es nennt, nicht von einer KI.

Korrekturweg

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Stand dieser Angaben: 21. September 2026.